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Wenn ein Duft zur Ressource wird: Selbstvertrauen und innere Stärke im Coaching-Prozess

  • vor 3 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Selbstvertrauen entsteht nicht über Nacht. Es baut sich auf – durch Erfahrungen, durch Wiederholung, durch Momente, in denen wir spüren: Ich kann das. Der Psychologe Albert Bandura hat dieses Phänomen in den 1970er-Jahren als Selbstwirksamkeit beschrieben: die Überzeugung, aus eigener Kraft etwas bewirken zu können. Diese Überzeugung ist kein Persönlichkeitsmerkmal, das man hat oder nicht hat – sie ist trainierbar. Und genau hier setzt gute Prozessarbeit an, ob in Coaching, Körpertherapie oder auf der Yogamatte.


Warum der Körper mitreden darf


Lange galt Selbstvertrauen als rein kognitives Thema – etwas, das man sich „erdenkt“. Die Forschung zur Embodied Cognition (verkörperten Kognition) zeigt seit einigen Jahren etwas anderes: Körperhaltung, Atmung und sinnliche Erfahrung beeinflussen, wie wir denken und fühlen – und umgekehrt. Wer aufrecht steht, tief atmet und über die Sinne verankert ist, verändert nicht nur sein Auftreten nach außen, sondern auch sein inneres Erleben.



Für alle, die mit Körper arbeiten – als Yogalehrer:in, Atemtherapeut:in oder Körpertherapeut:in – ist das keine neue Erkenntnis, sondern gelebte Praxis.


Für Coaches, die vorwiegend im Gespräch arbeiten, eröffnet dieser Blick eine zusätzliche Ebene: Prozesse werden nicht nur besprochen, sondern auch gespürt.


Der Duft als kürzester Weg ins limbische System


Hier kommen ätherische Öle ins Spiel – nicht als Wundermittel, sondern als das, was sie neurologisch tatsächlich sind: ein direkter Zugang zum limbischen System. Riechreize sind die einzigen Sinneseindrücke, die ohne Umweg über den Thalamus direkt an Amygdala und Hippocampus weitergeleitet werden – jene Hirnareale, die für Emotion und emotionales Gedächtnis zentral sind. Das ist gut belegte Neuroanatomie, keine Vermutung.

Was das für die Praxis bedeutet: Ein Duft kann innerhalb von Sekunden einen emotionalen Zustand mit anstoßen – noch bevor bewusstes Denken einsetzt. In der Coaching- und Prozessarbeit lässt sich das gezielt nutzen, etwa um:


  • einen Ankerpunkt für einen Zustand wie Zentriertheit oder Mut zu setzen (klassisches Prinzip aus dem Coaching: sensorische Anker verstärken die Erinnerung an eine Ressource),

  • Übergänge zwischen Gesprächsphasen körperlich spürbar zu machen,

  • oder in Körperarbeit und Yoga eine Achtsamkeitsbrücke zwischen Außenwelt und Innenwelt zu bauen.


Wichtig ist dabei die Ehrlichkeit gegenüber der Forschungslage:

Aromatherapie ersetzt keine Psychotherapie, und nicht jede Wirkung ist bei jedem Menschen gleich reproduzierbar. Was gut belegt ist, ist der grundsätzliche Wirkmechanismus über das limbische System sowie die entspannungsfördernde Wirkung bestimmter Duftstoffe auf das autonome Nervensystem, gezeigt etwa in Studien zur Wirkung von Lavendel auf Herzratenvariabilität und subjektives Stressempfinden. Auf dieser soliden Basis – nicht auf Versprechen – lässt sich mit Ölen arbeiten.


Positive Psychologie: Ressourcen stärken statt Defizite reparieren


Die Positive Psychologie nach Martin Seligman hat den Fokus in Beratung und Coaching verschoben: weg vom „Was fehlt?“, hin zum „Was trägt bereits?“. Selbstvertrauen wächst nicht durch das Beheben von Schwächen, sondern durch das bewusste Erleben eigener Stärken – ein Prinzip, das Barbara Fredrickson mit ihrer Broaden-and-Build-Theorie untermauert hat: positive Emotionen erweitern unseren Denk- und Handlungsspielraum und bauen langfristig psychologische Ressourcen auf.

Ein Duft, der bewusst mit einem Moment innerer Stärke verknüpft wird, kann in diesem Sinn zu einer kleinen, wiederholbaren Ressource werden – ein Erinnerungsanker für „Ich habe das schon einmal geschafft“. Das ist keine Esoterik, sondern angewandte Lern- und Gedächtnispsychologie: Wiederholung plus sinnliche Verankerung festigt neuronale Verknüpfungen.


Wissen und Intuition – beides darf Platz haben

Gerade in der Arbeit mit Menschen zeigt sich immer wieder: Fachwissen gibt Sicherheit und Struktur, Intuition öffnet Räume, die sich nicht immer erklären lassen. Beides schließt sich nicht aus. Eine Übung, ein Öl, ein Moment der Stille im Coaching kann fundiert gewählt sein – und trotzdem darf im Moment selbst gespürt werden, was gerade stimmig ist. Diese Verbindung aus Fundament und Feingefühl ist es, die Prozessarbeit – ob im Coaching, in der Körpertherapie oder im Yoga – lebendig macht.


Für alle, die Menschen begleiten

Ob im klassischen Coaching-Setting, in der Körperarbeit, im Atemraum oder auf der Matte: Wer mit Menschen an ihrer inneren Stärke arbeitet, sucht oft nach zusätzlichen, gut begründbaren Werkzeugen – etwas, das über das gesprochene Wort hinausgeht und trotzdem fundiert ist. Ätherische Öle können genau das sein: ein sinnlicher, wissenschaftlich nachvollziehbarer Baustein, der Prozesse vertieft, ohne sie zu verkomplizieren.

Wenn du neugierig geworden bist, wie sich Düfte konkret und alltagstauglich in deine Arbeit integrieren lassen – ob als Coach, Körpertherapeut:in oder Yogalehrer:in – lade ich dich herzlich ein, Lyckaoils unverbindlich kennenzulernen.


Ich zeige dir gern, welche Öle sich für welche Momente eignen und wie du sie in deine bestehende Praxis einweben kannst, fundiert und mit Gespür zugleich.

Mit 25 Jahren Erfahrung als Unternehmerin, als Wellness Botschafterin, Mediatorin und Teamtrainerin begleite ich Coaches und Prozessbegleiter:innen dabei, ätherische Öle als bewusste, wissenschaftlich fundierte Ressource in ihre Arbeit zu integrieren.


Mehr zu meiner Inner Impact Methode findest du hier

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